Heyho und willkommen zu „Clowns, Corona und ‚C’ultur“, dem Cultcast, bei dem euch die Themen Literatur, Medien und Kunst den Spiegel vorhalten, vor den Kopf stoßen oder einfach zum Lachen bringen.
Ich bin Kim, die Stimme in eurem Ohr und ich möchte euch die Bereiche meines Studiengangs Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft an der Uni Konstanz näherbringen und auf unsere derzeitige Situation beziehen. In Form von Analysen, Gedankengängen und themenorientierten Fragestellungen spreche ich mit einem Interview-Gast, oder direkt zu euch, über ausgewählte Überlegungen wie z.B. „Was fehlt, wenn Kultur fehlt?“ oder „Abstand zur Nähe, Nähe zur Distanz“.
Du kannst dir darunter nichts vorstellen? Dann klicke unten auf den Button oder Besuche die Seite WasWannDaheim.tips.
Neugierig geworden? Dann hör doch einfach Mal rein
Folge 1: Was fehlt, wenn Kultur fehlt?
In einer kurzen Analyse des Science-Fiction Thrillers The Philosophers - Wer überlebt? aus dem Jahr 2013 spreche ich über die Frage nach dem Überleben oder/und dem Leben während einer Weltkrise. Welche Rolle spielt hier die Kultur und kann man von systemrelevanter Kultur sprechen? In einem Gespräch mit Johannes Weimert spinnen wir unser eigenes Gedankenexperiment zu dieser Fragestellung im Bezug zur derzeitigen Lage weiter. Auch Churchill und Delfine spielen dabei eine Rolle - Kannst du dir nicht vorstellen? Dann höre dir die erste Folge an.
Folge 2: Hinter den Kulissen
Warum fangen die Wörter im Titel alle mit C an? Warum werdet ihr zu meinen Komplizen? Und welche Person gehört eigentlich zu der Stimme in eurem Ohr? Findet es heraus und hört euch die zweite Folge meines Cultcasts Clowns, Corona und 'C'ultur an. Hier erfahrt ihr auch, was euch in den kommenden Folgen erwartet und welche Themen mir besonders wichtig sind.
Folge 3: Abstand zur Nähe - nähe zur distanz
Die Corona-Krise zeigt, wie stark soziale Nähe über Körperlichkeit definiert wird.
Müsste es dann nicht Body Distancing, anstatt Social Distancing, heißen? Wenn der Bildschirm zum Gesprächspartner wird und Smileys echte Emotionen ersetzen - was macht das mit uns? Verlieren wir dann die Nähe zueinander wie auch zum kritischen Hinterfragen? Gemeinsam mit Carmen Frese-Kroll und einem kleinen Putzroboter möchte ich zwischen diesen Fragen aufräumen.
FOlge 4: Perspektivenwechsel - Wer, wenn nicht ein Esel?
Die Welt in Worte gefasst, durch die Augen eines Stummen: Euchrid Eucrow ist entrückt, nicht Teil der Welt der ausgesprochenen Worte. Er steht in weiter Ferne zu der sektenartigen Gemeinschaft der Ukuliten, die den hohlen Worten ihres Predigers so viel Wert beimessen. Und doch ist er dabei, als stummer Zeuge und feinsinniger Beobachter. Der Roman Und die Eselin sah den Engel von Nick Cave, Autor und Frontmann der Band The Bad Seeds, zieht den Leser wortwörtlich mit in die Tiefe. Gewalttätig, in Geschehnissen und Sprache, thematisiert der Roman die Frage nach der Zugehörigkeit und lässt den Leser die Perspektive wechseln.
Im Gespräch mit Anatol Hennig haben wir Und die Eselin sah den Engel unter einer ganz neuen Perspektive analysiert. Eine Herangehensweise an einen Roman, der nur mit zugefügtem Beipackzettel zu empfehlen ist.
FOlge 5: Grenzüberschreitung - Malerei, wohin?
Der Auftakt für die Reihe mit dem Thema: Grenzüberschreitung
In einem Gespräch mit dem Künstler Hakan Mandalinci sprechen wir über Kunst zu Corona-Zeiten und ob Kunstwerke in digitalen Ausstellungen durch den Bildschirm flach werden. Welche Grenzen entstehen dabei und wie können diese überschritten werden? Und welche Räume werden eröffnet?